Archiv für den Monat: Februar 2015

Bericht über die Sitzung des Bauausschusses der Stadtvertretung des Ostseebades Rerik am 25.02.2015

Die vorgestellt neue Lösung ist mehr als enttäuschend und entspricht nicht dem vom Bürgermeister erhaltenen Versprechen, die meisten Ferienwohnungen im B-Plan-Gebiet nördlich der Schillerstraße erhalten zu wollen.

Aber bitte schauen Sie doch selbst:

neue Planung

Dazu lässt sich nur sagen: Lieber Herr Bürgermeister Gulbis, liebe Stadtvertreter, sehr geehrter Herr Mahnel, haben Sie doch den Mut zu einer wirklichen Lösung; wenn der Landrat aus Güstrow in seinem Wirkungskreis Bundesrecht anders auslegt als das übrige Deutschland, müssen wir ihm nicht folgen. Eine für einen Einzelfall und noch dazu im Eilverfahren ergangene gerichtliche Entscheidung kann niemals Grundlage für allgemeines Verwaltungshandeln sein; Jahre langes Recht lässt sich nicht im Handstreich in Unrecht verkehren. Wir alle wissen, dass das Nebeneinander von Dauerbewohnern und Feriengästen in Urlaubsorten eine lange Tradition hat, mit der man im Landkreis Rostock – aus bilang nicht erklärten Gründen – brechen möchte. Keiner der Vertreter der Stadt Rerik und schon gar nicht unser Bürgermeister, der viele von uns geradezu ermutigt hat, im Baugebiet nördlich der Schillerstraße Ferienhäuser zu errichten oder zu erwerben, wird sich aus seiner Verantwortung stehlen können. Sie alle trifft zumindest die moralische Verpflichtung, sich für den Erhalt der Ferienhäuser und Ferienwohnung ohne Wenn und Aber einzusetzen. Dazu gehört selbstverständlich, dass Sie bei Ihrem Abwägungsbeschluss Partei ergreifen!

Im B-Plan-Gebiet Am Rugen Barg will man es – unter bestimmten Voraussetzungen – mit einer Mediation versuchen, zu der der mögliche Moderator erklärt, ein solches Verfahren aber bisher noch nicht durchgeführt zu haben. Na, dann man tau!