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Durch flächendeckende Nutzungsuntersagungen des Landkreises Rostock wird zurzeit in den Baugebieten „Schillerstraße“ sowie „Am Rugen Barg“ die Vermietung von Ferienhäusern und Ferienwohnungen unterbunden. Weitere Baugebiete in Rerik werden folgen. Die Verbote beruhen auf einem Beschluss des OVG Greifswald von Dezember 2007. Dieser besagt, dass innerhalb von Wohngebieten eine Ferienwohnnutzung nicht zulässig ist. Damit wurde ein formaler Mangel in den aktuellen Bebauungsplänen für die Vermietung von Ferienhäusern/ Ferienwohnungen festgestellt, was sowohl bei der Stadt wie auch bei allen sonst Betroffenen für erhebliche Überraschung und Verunsicherung gesorgt hat.

Finstere Wolken am Horizont im Ostseebad Rerik

Finstere Wolken am Horizont im Ostseebad Rerik

Jetzt ist die Stadt Ostseebad Rerik aufgerufen, auf Grund ihrer Planungshoheit durch einen entsprechenden Beschluss der Stadtvertreter die bestehenden Bebauungspläne/ Satzungen so anzupassen, dass die bisherige Ferienwohnnutzung wieder eine unantastbare rechtliche Grundlage erhält.

Das liegt nicht nur im Interesse der Vermieter von Ferienhäusern und Ferienwohnungen. Auch die Stadt selbst erleidet erhebliche Einnahmeausfälle durch Verluste von Kurbeiträgen, Fremdenverkehrsabgaben etc. zu Lasten der Allgemeinheit. Der gesamten Wirtschaft der Stadt entsteht erheblicher Schaden. Nicht zuletzt die Feriengäste, die gerne weiter in das Ostseebad Rerik kommen möchten, reagieren mit Unverständnis und Enttäuschung, wenn diesen seitens der Vermieter gezwungenermaßen eine Absage trotz freistehender Unterkünfte erteilt werden muss.